Willkommen zum Programm der 360Akademie!


 

Auch im fünften Jahr haben wir mit dem Programm 2019 für Sie wieder ein breites Spektrum an Inhalten rund um die ganzheitliche Entwicklung im Lebenszyklus der Immobilie zusammengestellt - konkret und anwendungsnah für Ihren Arbeitsalltag.

Der Jahreskalender gibt Ihnen mit allen Veranstaltungen einen Überblick. Ebenso finden Sie auch die Programmhefte der letzten Jahre zum Download (2018, 2017, 2016 und 2015).

Der inhaltliche Schwerpunkt liegt diesmal bewusst auf dem Themenbereich IMMOBILIEN + TECHNIK: Neben mehreren Seminaren mit Fokus auf rechtlichen Fragestellungen, bieten wir einen Praxis-Workshop über "BIM im Projekt" und ein Training zur "Leistungsphase 0". Im Sinne unseres ganzheitlichen Ansatzes runden Themen wie "Agile Methoden", "Neuro-Führen", "Körpersprache", "Dinge geregelt kriegen" oder "Entspanntes Sehen und Sitzen am Arbeitsplatz" das Programm ab.

Über das Jahr verteilt finden wie gehabt drei Netzwerkabende statt. Bei spannenden und aktuellen Themen können Sie hier jenseits des Tagesgeschäfts andere Blickwinkel kennenlernen und Ihren Horizont und Ihr Netzwerk mit neuen Anregungen und Kontakten erweitern.

Auch im Namen unseres interdisziplinären und inspirierten Referententeams freuen wir uns auf Ihre rege Teilnahme an unseren Veranstaltungen!

21.12.2018

1. Netzwerkabend 2019 am 12.02.2019

Philosophie funktioniert! (Selbst-)Führung und ihre Wirksamkeit für erfolgreiches Arbeiten im Team

Was wir in Zeiten der Digitalisierung und KI von den alten Griechen lernen können / Vortrag von Frau Dr. Rebekka Reinhard

Alle sprechen von Digitalisierung. Was aber bedeutet dieser Wandel wirklich - heute und in Zukunft? (Einladung)

Mit der wachsenden technischen Vernetzung verbinden sich auch immer stärker Themen, Unternehmen und Projekte. Komplexität ebenso wie Mehrdimensionalität nehmen stetig zu. Interdisziplinäres Arbeiten im Team ist heute schon Realität. Miteinander braucht aber auch Balance mit sich selbst: Es braucht Mut und auch den Raum zu selbstverantwortlichem Denken, Handeln und Experimentieren mit dem Ziel, eine innere Haltung (gr. „ethos“) zu entwickeln. Sie ist die Basis, um Hindernisse des Lebens souverän zu nehmen und eigene Ziele und Potentiale aktiv und sinnstiftend zu gestalten. Selbstführen ist kein Selbstzweck sondern immer auch Mehrwert für die Gemeinschaft – ob im Unternehmen oder in der Gesellschaft.

Auch wenn es um die Zukunft geht, diese Fragestellungen sind nicht neu. Schon in der Antike haben Stoiker und Epikureer mit der griechischen Lebenskunst ("techné tou biou“) eine praxisnahe Philosophie im Sinne eines lebenslangen Gestaltungsprozesses entwickelt. Dieser versteht sich als Ensemble verschiedener Übungs-„Projekte" („áskēsis“ = üben). Die Lebenskunstphilosophen verwendeten explizit Analogien zur „techné“ (Kunst, Technik, Handwerk) eines Zimmermanns oder Bildhauers.

Dr. Rebekka Reinhard studierte Philosophie, Amerikanistik und Italianistik. Schwerpunkte ihrer Bücher, Workshops und Vorträge sind Persönlichkeitsentwicklung, Orientierung, Motivation und Stressbewältigung. Als philosophische Beraterin begleitete Reinhard acht Jahre lang auch Patienten im Krankenhaus.

Rebekka Reinhard vermittelt unter dem Motto „Philosphy works!“ Orientierungswissen zur praktischen Anwendung für eine zunehmend komplexer und unübersichtlich werdende Welt. Ihre Impulse bieten angewandte, praxisnahe und gelebte Philosophie für jede Zielgruppe relevant in allen Lebenslagen.

21.02. - 22.02.2019 / je von 09.00 - 17.00 Uhr

Neuro-Führung - Führen mit Herz und Verstand

Trainerin: Dipl.-Psych. Laura Schwan

Gebühr: 1.190 Euro / Kammermitglieder: 990 Euro / Die Veranstaltung wird von der AKBW als Fort-/Weiterbildung mit einem Umfang von 16 Stunden für Mitglieder (nicht Architekten/Stadtplaner im Praktikum) anerkannt.

Gute Führung braucht Gespür! Um genauer zu sein: eine Führung, die Gefühl und Verstand verbindet und nicht als Widerspruch versteht. Als Führungskraft sollten Sie die Bedürfnisse und Motive Ihrer Mitarbeiter kennen und mit Ihrem Verhalten ganz bewusst neben der Verstands- auch auf der Gefühlsebene mit ihnen kommunizieren. Neuro-Führung basiert auf Erkenntnissen der Neurowissenschaften und versteht das Gehirn als zentrale Instanz für unser Verhalten – rational und emotional. Neuro-Führen ist ein ganzheitlicher Führungsansatz mit dem Ziel erfolgreicher Unternehmen, in denen zufriedene und gesunde Menschen arbeiten. Die Ansprache der Motivationszentren im Gehirn, und ohne die Bedrohungszentren zu aktivieren, resultiert in höherer Leistung und besserer Gesundheit.

Dieses Seminar unterstützt Sie in Ihrem Führungsalltag durch Verstehen komplexer Vorgänge im Gehirn und wie Sie von den Erkenntnissen der modernen Hirnforschung praxisnah profitieren können. Es richtet sich an Führungskräfte und Projekt- und Teamleiter.

Ziele des Seminars:
Die Teilnehmenden…
• lernen neurologische Erkenntnisse über die Wahrnehmung und die Wirkung von Emotionen kennen
• erfahren die Wirkung der vier Grundbedürfnisse
• erfahren welcher Persönlichkeitstyp sie sind
• lernen die Persönlichkeitstypen ihrer Mitarbeiter*innen zu deuten
• lernen die stärksten Motivatoren kennen
• können ihre Mitarbeiter optimal individuell motivieren und belohnen

Inhalte:
• Beherrschen Gefühle unser Denken?
• Wie kann ich meine Umwelt reflektierter wahrnehmen?
• Das Menschenbild des „brain-directed man“
• Wie hängen Kognition, Emotion und Motivation zusammen?
• Was sind die Grundlagen für logisches Denken?
• Die Erfolgsprinzipien der Neuro-Führung
• Konkrete Anleitung zum „Neuro-Leader“
• Instrumente im Überblick

Als Diplom-Psychologin betreut Laura Schwan nationale und internationale Projekte als Trainer, Coach und Berater. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist die professionelle Begleitung von Führungskräften unterschiedlicher Hierarchiestufen durch maßgeschneiderte Trainings und individuelle Coachings. Ihre Themenschwerpunkte liegen in den Bereichen:
• Führungskräfteentwicklung (auch Führung von globalen virtuellen Teams)
• Führung durch Changeprozesse
• Teamcoachings (Teamentwicklungen, Moderationen, Schnittstellen-Workshops)
• Stress- & Selbstmanagement für Führungskräfte
• Assessment Center und Management Audits

14.03.2019 von 09.00 - 17.00 Uhr

Nachtrags- und Änderungsmanagement

Referent: Dipl.-Ing. Eckhard Keilbach

Gebühr: 398 Euro / Kammermitglieder: 329 Euro / Die Veranstaltung wird von der AKBW als Fort-/Weiterbildung mit einem Umfang von 8 Stunden für Mitglieder (nicht Architekten/Stadtplaner im Praktikum) anerkannt.

Die Ursachen von Nachträgen sind vielfältig und beruhen in den meisten Fällen auf einer nicht ausgereiften Planung zum Zeitpunkt der Bauleistungsvergabe. Nachträge lösen insbesondere dann Ansprüche auf eine zusätzliche Vergütung aus, wenn die Planungsverantwortung dem Auftraggeber obliegt, was üblicherweise der Fall ist. Dabei halten sowohl das Gesetz als auch die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/B) durchaus geeignete Instrumente zum Umgang mit Nachtragsleistungen bereit.

Im Seminar wird anhand von Beispielen aus der Praxis aufgezeigt, welche Ursachen solche Nachträge haben können und wie diesen begegnet werden kann.

Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich gleichermaßen an Architekten und Ingenieure, die mit Ausschreibungen, Vergaben, Bauleitungen und Abrechnungen befasst sind, sowie Bauherrn und Auftraggeber.

Inhalte des Seminars:
• Grundlagen und Definition: Was sind Nachträge und deren Ursachen?

• Prüfen und Einordnen von Anspruchsgrundlagen für die Vergütung von Nachträgen (Abweichungen vom Bau-Soll)
- Nachtragsfall 1 - Mengenänderungen gemäß § 2 Nr.3 VOB/B
- Nachtragsfall 2 - auftraggeberseitige Leistungsübernahme nach § 2 Nr.4 VOB/B
- Nachtragsfall 3 - auftraggeberseitige Änderung des Bauentwurfs oder Anordnung nach § 2 Nr.5 bzw. Nr. 6 VOB/B
- Nachtragsfall 4 - Preisanpassungsansprüche beim Pauschalvertrag nach § 2 Nr.7 VOB/B
- Nachtragsfall 5 - Bauablaufstörungen

• Diskussion und kollegiale Beratung

 

Eckhard Keilbach war seit der Gründung der KUBUS360 GmbH im Jahr 1998 deren geschäftsführender Gesellschafter und ist nunmehr seit 2017 als Beiratsvorsitzender tätig. Er ist öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Baupreisermittlung und Abrechnung im Hoch- und Ingenieurbau bei der IHK Region Stuttgart und auch als Dozent für verschiedene Bildungsträger tätig.
Darüber hinaus ist der studierte Bauingenieur Geschäftsführer der ZYKLU5 GmbH Beratungsgesellschaft für Immobilien und Technik sowie Gründungsmitglied und Vorstand der 360Akademie.

15.03.2019 von 09.00 - 13.00 Uhr

Bauvertragsrecht 2018 - Grundlagen und erste Erfahrungen

Referent: RA Ulrich Eix

Gebühr: 198 Euro / Kammermitglieder: 159 Euro / ie Veranstaltung wird von der AKBW als Fort-/Weiterbildung mit einem Umfang von 4 Stunden für Mitglieder (nicht Architekten/Stadtplaner im Praktikum) anerkannt.

Seit Anfang 2018 gelten neue gesetzliche Regelungen für Bau-, Architekten- und Ingenieurverträge. Die Änderungen sind teils gravierend und haben großen Einfluss sowohl auf die Vertragsgestaltung als auch auf die Abwicklung von Bauprojekten. Nicht nur, dass das BGB erstmals überhaupt definiert, was derartige Verträge sind.
Neue Regelungen zu Abschlagszahlungen, der Abnahme, Nachträgen und dem Inhalt von Planerverträgen machen es für Praktiker unabdingbar, sich mit der neuen Rechtslage auseinanderzusetzen. Die neue Rechtslage ist auch für die Anwendung der VOB/B mit Folgen verbunden.

Inhalte des Seminars:
• Arten des Bauvertrags
• Anordnungsrecht und Nachträge
• Zustandsfeststellung und Abnahme
• Mängelansprüche und Beweislast
• Kündigungen
• Architekten- und Ingenieurvertrag – Sonderkündigungsrechte, Teilabnahmen, Gesamtschuldnerische Haftung

Ulrich Eix ist Rechtsanwalt und Partner bei der Kanzlei Menold Bezler. Als Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht liegt seine Haupttätigkeit im privaten Baurecht, im Architekten- und Ingenieurrecht sowie in der Prozessführung. Herr Eix berät bei mittelgroßen und Großprojekten Bauherren, Planungsbüros und Bauunternehmer hauptsächlich in der Vertragsgestaltung und -verhandlung sowie projektbegleitend.

Der Referent ist Lehrbeauftragter z.B. an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) und an der Hochschule Karlsruhe für Technik und Wirtschaft. Daneben publiziert er unter anderem als ständiger Autor für die Zeitschrift IBR (Immobilien- und Baurecht).

28.03.2019 von 09.00 -17.00 Uhr

Die Phase 0 - innovative Beteiligungsprozesse erfolgreich gestalten

Referentin: Prof. Dr.-Ing. Susanne Hofmann

Gebühr: 398 Euro / Kammermitglieder: 329 Euro / Die Veranstaltung wird von der AKBW als Fort-/Weiterbildung mit einem Umfang von 8 Stunden für Mitglieder (nicht Architekten/Stadtplaner im Praktikum) anerkannt.

Integrative Planungsprozesse
Menschen wollen die Qualität ihrer Lebensumwelt mitgestalten und mit ihrer Expertise teilhaben am Entscheidungsprozess – das erfordert neue Planungsmethoden. Die Sensibilisierung der Nutzergruppen auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse an das Vorhaben, sichert eine kooperative und konstruktive Auseinandersetzung und einen verlässlichen Prozessverlauf. Durch das methodisch gelenkte Annähern aneinander entsteht ein erhöhtes Verständnis füreinander und schafft neben Kosten- Termin- und Qualitätssicherheit auch Identität und Nachhaltigkeit. Eine professionell gesteuerte und transparente Beteiligung spart Zeit, (Mehr-)Kosten werden durch Prävention von Fehlplanungen reduziert.

Ziele und Inhalte:
Es werden eine Bandbreite an differenzierten Methoden der Kommunikation, Moderation und Vermittlung vorgestellt, mit denen sich die Beteiligten in einem kreativen ergebnisorientierten Prozess einer gemeinsamer Vision annähern. In mehreren interaktiven Workshops werden Sie die Gelegenheit haben, neue Wege partizipativer transparenter Planungsprozesse auszuprobieren, zu diskutieren und zu vertiefen.

• Auswahl und Ansprache der zu Beteiligenden

• Transparenz beim Thema Beteiligung

• Konflikte lösen – Konsens herausbilden

• Auswertung und Reflexion – Ergebnis

• Dokumentation – als wertvolle Grundlage für den Planungsprozess
• Best Practice Projekte
• Bandbreite von Methoden (die Baupilotenmethode u.a.)
• Alters- und zielgruppenspezifische Formate
• Workshop 1: „Partizipationsleiter“
• Workshop 2: Konzeption eines Beteiligungsprozesses
• Workshop 3: Planspiel zur partizipativen Entwicklung von Architektur
• World Café: Thematische Vertiefungen

Prof. Dr. Susanne Hofmann ist Inhaberin des Berliner Architekturbüros die Baupiloten BDA – mit Fokus auf partizipative Entwurfsmethoden. Es baut auf dem Studienprojekt „Die Baupiloten“auf, das sie zwischen 2003 bis 2013 an der TU Berlin leitete.
Seit 1996 war sie im In- und Ausland als Gastprofessorin tätig. Susanne Hofmann studierte Architektur an der TU München und an der AA London und promovierte 2012 zum Thema „Atmosphäre als partizipative Entwurfsstrategie“ an der TU Berlin. 2014 erschien ihr Handbuch „PARTIZIPATION MACHT ARCHITEKTUR“.

08.05.2019 / ACHTUNG: NEUER TERMIN! von 09.00 - 17.00 Uhr

Planungsnachträge rechtssicher verhandeln und vereinbaren

Referentin: RA Elke Schmitz

Gebühr: 398 Euro / Kammermitglieder: 329 Euro / Die Veranstaltung wird von der AKBW als Fort-/Weiterbildung mit einem Umfang von 8 Stunden für Mitglieder (nicht Architekten/Stadtplaner im Praktikum) anerkannt.

Allzu selbstverständlich werden Verträge noch immer ohne weitere Detaillierung der Leistungsinhalte in Anlehnung an die HOAI geschlossen. Augenscheinliche Akquiseleistungen werden zu haftungsrelevanten Beratungsleistungen oder es werden Leistungen erbracht, die nicht oder nicht eindeutig (genug) vereinbart worden sind. Der Kampf um die Durchsetzung von Nachträgen gehört zum Alltagsgeschäft. Was tun? Welche Handlungs- und Gestaltungsspielräume bestehen, um Ansprüche rechtlich durchsetzbar zu wahren sowie proaktiv zu verhandeln?

Ziel des Seminars ist, die hierfür praxisbedeutsamen Kenntnisse sowohl des werkvertraglichen Architekten- und Ingenieurrechts als auch des Preisrechts der HOAI für eine zielführende, rechtssichere und vor allem die gute Geschäftsbeziehung wahrende Verhandlung von Planungsnachträgen zu vermitteln. Fundiertes Praxiswissen, das sich auszahlt. Das Seminar richtet sich gleichermaßen an Architekten, Ingenieure, Sachverständige, Mitarbeiter von Bauunternehmen und Bauträgergesellschaften und Beschäftigte in der Kommunal- und Landesverwaltung.

Inhalte des Seminars:
Ausgangspunkt für Nachträge: Vereinbarung Planungssoll
• Inhalt und Umfang der Erfolgshaftung im Bauvertragsrecht - Bedeutung und Regelungsinhalte mit Blick auf Planungssoll und Planungsnachträge
• Vereinbarung von Leistungszielen, -umfang und -inhalten – Methodik der Leistungsbeschreibung
• Anordnungsrechte des Auftraggebers
Sicherung von Nachträgen – Honorarfolgen bei Anordnungen des Auftraggebers
• Kostenberechnungsmodell und Folgen für Planungsnachträge
• Wie ist § 10 HOAI 2013 zu verstehen? – Normstruktur und Anwendungsbereich
• Kostenrisiko Planungsänderungen: Änderung des Leistungsumfangs mit Folge geänderter anrechenbarer Kosten
• Kostenrisiko Bauzeitverzögerung: Änderung des Leistungsablaufs - verlängerte Planungs-/ Bauzeit
• Kostenneutrale Anordnungen – Nachtragspotenzial?
• Wegfall von Leistungen infolge AG-seitiger Anordnungen

Honorarermittlung und Sicherung von Nachträgen in besonderen Fällen
• Umbau- und Modernisierungszuschlag - „mitzuverarbeitende Bausubstanz“
• Stufenvertrag
Honorarpraxis: Berechnungsbeispiele
Vertragspraxis: Nachtragsprocedere klären – verhandeln - vereinbaren

Elke Schmitz ist seit 2007 als selbständige Rechtsanwältin mit Sitz in Bremen tätig.
Ihre Arbeitsschwerpunkte:
• privates Baurecht
• Architekten- und Ingenieurrecht
• Sachverständigenrecht
• gebäudebezogenes Energierecht/ EnEV
• baubegleitende Rechtsberatung
• Kooperation am Bau – gesellschaftsrechtliche Beratung
• Kommunikation am Bau
Darüber hinaus ist die Referentin in der Wissensvermittlung aktiv: Neben Veröffentlichungen von Fachbeiträgen konzipiert und referiert sie bundesweit regelmäßig u. a. für Architekten- und Ingenieurkammern Vorträge und Seminare zu den oben genannten Schwerpunkten.

04.07.2019 von 09.00 - 17.00 Uhr

10 typische Probleme bei der Abwicklung von Planerverträgen - Vermeidungsstrategien und Lösungswege

Referenten: RA Ulrich Eix und RA Thomas Ryll

Gebühr: 398 Euro / Kammermitglieder: 329 Euro / Die Veranstaltung wird von der AKBW als Fort-/Weiterbildung mit einem Umfang von 8 Stunden für Mitglieder (nicht Architekten/Stadtplaner im Praktikum) anerkannt.

Ulrich Eix ist Rechtsanwalt und Partner bei der Kanzlei Menold Bezler. Als Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht liegt seine Haupttätigkeit im privaten Baurecht, im Architekten- und Ingenieurrecht sowie in der Prozessführung. Herr Eix berät bei mittelgroßen und Großprojekten Bauherren, Planungsbüros und Bauunternehmer hauptsächlich in der Vertragsgestaltung und -verhandlung sowie projektbegleitend. Der Referent ist Lehrbeauftragter z.B. an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) und an der Hochschule Karlsruhe für Technik und Wirtschaft. Daneben publiziert er unter anderem als ständiger Autor für die Zeitschrift IBR (Immobilien- und Baurecht).

Thomas Ryll ist Rechtsanwalt mit Tätigkeitsschwerpunkt im privaten Bau- und Architektenrecht bei der Kanzlei Menold Bezler. Auf diesem Gebiet ist er zudem Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und Autor von Fachartikeln.

05.07.2019 von 09.00 - 13.00 Uhr

Vergaberecht für Architekten und Ingenieure - Einführung und Einblicke in die Praxis

Referenten: Evmarie Zell und RA Dr. Martin Ott

Gebühr: 198 Euro / Kammermitglieder: 159 Euro / Die Veranstaltung wird von der AKBW als Fort-/Weiterbildung mit einem Umfang von 4 Stunden für Mitglieder und Architekten/Stadtplaner im Praktikum anerkannt.

Für eine nachhaltige Nutzbarkeit, den wirtschaftlichen Betrieb sowie die politische Akzeptanz öffentlicher Immobilien ist die Qualität der zugrundeliegenden Planung von zentraler Bedeutung. Oberhalb des derzeit geltenden Schwellenwerts für die Anwendbarkeit des Europäischen Vergaberechts in Höhe von EUR 221.000,00 netto müssen Planungsleistungen nach der Vergabeverordnung (VgV) ausgeschrieben werden – bis April 2016 Vergabeverordnung für freiberufliche Leistungen (VOF). Hinzu kommt, dass auch unterhalb dieser Schwelle gewisse rechtliche Bindungen bestehen oder sich aus fördermittelrechtlichen Bestimmungen ergeben können.
Mit dem Seminar werden die beiden Referenten den Fokus aus rechtlicher wie auch aus immobilienpraktischer Sicht auf die Schnittstellen im Prozess und die Struktur des Verfahrens legen: Bereits vor Einleitung eines Vergabeverfahrens oder Planungswettbewerbs müssen öffentliche Auftraggeber alle wesentlichen verfahrensleitenden Entscheidungen (Eignungskriterien, Auswahlkriterien und Zuschlagskriterien) und deren zu erwartenden Auswirkungen auf den Wettbewerb durchdacht und inhaltlich abgestimmt haben.

Das Seminar richtet sich gleichermaßen an Planer und an Bauherrnvertreter wie etwa Entscheider aus der kommunalen Verwaltung.

Inhalte des Seminars:
• Grundlagen der Vergabe von Planungsleistungen nach der Vergabeverordnung (VgV)
• Vorbereitung des Vergabeverfahrens (insbesondere Eignungs- und Auswahlkriterien; Zuschlagskriterien und Wertungsmethodik)
• Spezifische, für die Praxis bedeutsame Einzelfragen (Addition von Planungsleistungen; Vorbefasste Unternehmen (Projektant)
• Interessenkonflikte auf Auftraggeber- und Bieterseite; etc.)
• Umgang mit Bieterfragen und Rügeverfahren
• Einblick und Ausblick - Erfahrungen der Praxis
• Kollegialer Austausch

Dr. Martin Ott ist Rechtsanwalt und Partner der Kanzlei Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, Stuttgart. Bundesweit vertritt er insbesondere öffentliche Auftraggeber, aber auch Unternehmen sowie Planungs- und Projektmanagement-gesellschaften in allen Fragen des Vergaberechts, des Öffentlichen Rechts und des Europarechts einschließlich beihilfenrechtlicher und fördermittel-rechtlicher Bezüge. Der Referent verfügt über weitgefächerter Branchenkenntnis bei der Umsetzung komplexer Planungs- und Bau-vorhaben und in der Gestaltung effizienter und flexibler Vergabeverfahren. Er ist Dozent im Fachanwaltslehrgang Vergaberecht und ist als Autor von Fachpublikationen tätig.

Evmarie Zell ist Immobilienökonomin und berät bundesweit Akteure im Rahmen des strategischen Immobilienportfolio-Managements sowie der Projektsteuerung – sie vertritt diese beiden Bereiche als Geschäftsführerin der Kubus360 GmbH mit Sitz in Stuttgart. Seit vielen Jahren betreut sie Vergaben für öffentliche Auftraggeber. Daneben ist sie regelmäßig als Referentin bei Fachveranstaltungen sowie als Fachautorin tätig.

11.07.2019 von 09.00 - 17.00 Uhr

Dinge geregelt bekommen - Wege zu mehr Effizienz und Zufriedenheit bei der Arbeit

Trainer: Dr. Ralf Friedrich

Gebühr: 598 Euro / Kammermitglieder: 498 Euro / Die Veranstaltung wird von der AKBW als Fort-/Weiterbildung mit einem Umfang von 8 Stunden für Mitglieder und Architekten/Stadtplaner im Praktikum anerkannt.

In Zeiten komplexer und interdisziplinärer werdender Projektarbeit sowie wachsenden Anforderungen an Effizienz fällt es dem Einzelnen immer schwerer, Prioritäten für den eigenen Arbeitsprozess zu erkennen und umzusetzen. Vor diesem Hintergrund widmet sich dieses Seminar in drei Themenschwerpunkten der Frage, wie man Dinge geregelt bekommt.
Zunächst werden Techniken der Arbeitsorganisation und des Projektmanagements vorgestellt mit dem Ziel, sich selbst effektiver und effizienter zu organisieren, Zeitfresser zu identifizieren und zu minimieren und so die eigene Produktivität und die Zufriedenheit mit sich selbst zu steigern.

Im zweiten Teil des Seminars liegt der Schwerpunkt auf dem Thema „Kollegen für sich gewinnen“. Hier wird ein „Beeinflussungsmodell“ vorgestellt und erprobt, welches einen beziehungsstärkenden Effekt hat.

Als Abschluss werden Techniken vermittelt und auf Quellen hingewiesen, die den Einzelnen bei Vorhaben im Bereich des lebenslangen Lernens unterstützen – so wird etwa auch der eigene „Lerntyp“ ermittelt.

Lernziele:
Am Ende des Seminars können die Teilnehmer
• ihren eigenen Arbeitstag effektiver und effizienter strukturieren, mit dem Ziel konkreter Arbeitsergebnisse – so gelangen sie zu mehr Zufriedenheit.
• Kollegen einfach und fair für die eigenen Aufgaben gewinnen.
• den eigenen Lernstil beim lebenslangen Lernen anwenden.

Dr. Ralf Friedrich hat über 20 Jahre Erfahrung im internationalen Management. Als Coach internationaler, virtueller Projekte liegt sein Fokus auf interaktiven Workshops und Seminaren in virtuellen Umgebungen wie etwa im “live-Klassenzimmer“.
Als Experte virtueller Teamentwicklung erforschte er im Rahmen seiner Dissertation, die unter dem Titel „Virtual Team Maturity Model“ erschienen ist, das Thema „Leistungssteigerung virtueller Teams” und entwickelte ein Reifegradmodell zur Optimierung der Arbeit.

25.07. + 26.07.2019 / je von 09.00 - 17.00 Uhr

Entspanntes Sehen und Sitzen am Arbeitsplatz

Trainer: Dr. Georg Kwiatkowski

Gebühr: 1.190 Euro / Kammermitglieder: 990 Euro / Die Veranstaltung wird von der AKBW als Fort-/Weiterbildung mit einem Umfang von 16 Stunden für Mitglieder und Architekten/Stadtplaner im Praktikum anerkannt.

Bildschirmarbeit beansprucht nicht nur die Augen und die Sehfähigkeit – ständiges Sitzen, ob am Schreibtisch, in Besprechungen oder im Auto, ist ebenso eine Herausforderung für Rücken und Schultern.

Das Seminar vermittelt Methoden für entspanntes Sehen und durch Lösung von Verspannungen der Schultern und des Rückens auch für ein entspanntes Sitzen. Die angenehmen, unauffälligen Übungen sind leicht in den Arbeitsalltag zu integrieren. Schon im Seminar wird der Transfer in den (Arbeits-)Alltag erprobt, so dass sich stressarmes Arbeiten etablieren kann.

Das Seminar richtet sich an alle Beschäftigten, deren Tätigkeitsbereich viel Bildschirmarbeit und damit lange Phasen des Sitzens einschließt. Es will den Teilnehmern ganzheitliche Methoden des Seh- und Sitztrainings vermitteln.

Inhaltliche Schwerpunkte:
• Stärkung der Sehkraft
• nachhaltige Anbahnung entspannter Sehgewohnheiten
• Minderung der Abhängigkeit von Sehhilfen und Medikamenten (bei müden, trockenen Augen)
• Entwicklung einer locker aufgerichteten Sitzhaltung
• Lösung von Nacken- und Rückenverspannungen
• Lösung von Spannungskopfschmerz
• Erlernen von Sekundenpausen zur Regeneration der Konzentrationskraft

Methoden:

Trainer-Input, Sehtraining nach Bates und Nachfolgern, Feldenkrais-Methode.

Dr. Georg Kwiatkowski ist promovierter Chemiker, wandte sich 1990 jedoch hauptberuflich dem Bereich Gesundheit und Prävention zu – basierend auf der Feldenkrais-Methode. Ergänzend nutzt er seine vielfältigen Erfahrungen als Heilpraktiker. So arbeitet er ganzheitlich als Seh- und Stimmtrainer, sowie als Feldenkrais-Pädagoge.

Ergebnisse seiner Arbeitsweise sind Entspannung, Stressprävention und gesteigerte Leistungsfähigkeit. Außerdem verfeinert sich die Körperwahrnehmung seiner Klienten, was eine verstärkte Selbstreflektion zur Folge hat. So begleitet Dr. Kwiatkowski die Teilnehmer hin zu mehr Balance im Beruf und im Alltag. Die Begleitung erfolgt möglichst individuell, um einen wirkungsvollen Transfer des Gelernten in den (Arbeits-)Alltag zu erhalten.

19.09.2019 / 09.00 - 17.00 Uhr

Agile Methoden - komplexe Prozesse strukturieren, Projektabweichungen meistern, Kommunikation un Transparenz im Team fördern

Trainerin: Simone Schüll

Gebühr: 598 Euro / Kammermitglieder: 498 Euro / Die Veranstaltung wird von der AKBW als Fort-/Weiterbildung mit einem Umfang von 8 Stunden für Mitglieder und Architekten/Stadtplaner im Praktikum anerkannt.

Unsere Projekte werden immer komplexer und schneller in der Abwicklung, Abweichungen vom Plan sind an der Tagesordnung. Agile Methoden geben Antworten auf diese Anforderungen. Die ganze Welt spricht von Scrum, Taskboards und Daily-Standup-Meetings. Was aber steckt eigentlich hinter diesen Begriffen? Was sind agile Methoden, wie funktionieren sie in der praktischen Anwendung, und welchen Nutzen bringen sie für Unternehmen, Teams und mich selbst?
In diesem Seminar gehen wir diesen Fragen praxisorientiert auf den Grund: Die Teilnehmer gewinnen einen Überblick über die bekanntesten agilen Methoden und deren praktische Anwendung. Als exemplarische Vertiefung werden sie „Scrum“ als eine agile Methode in Form einer Simulation erleben und erarbeiten erste Schritte, das Erlebte in ihren individuellen Arbeitsalltag zu integrieren.

Inhalte des Seminars:
• Agile Werte und Prinzipien als Basis für agiles Arbeiten
• Überblick zu den bekanntesten agilen Methoden: Scrum, Taskboard, Daily-Standup-Meeting, WIP-Limits, Planning Poker
• Anwendung agiler Methoden mit Scrum als Framework
• Prozessmanagement mit Kanban
• Selbst- und Zeitmanagement mit Taskboards
• Verbesserung der Kommunikation und Transparenz im Team mit agilen Methoden

Als zertifizierte Business-Trainerin und -Coach unterstützt Simone Schüll Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei der Implementierung und Durchführung von agilen Methoden im Projektmanagement. Daneben begleitet die gelernte Kauffrau für den Groß- und Einzelhandel Führungskräfte und Projektteams mit maßgeschneiderten und praxisnahen Trainings, Workshops und Coachings. Dabei sind der Trainerin erfahrungsorientiertes Lernen für die Anwendung in der Praxis wichtig.

Simone Schüll verfügt über langjährige Berufserfahrung im Verkauf und Vertrieb, sowie im HR-Recruiting, Finanz- und Rechnungswesen, sowie als Führungskraft im mittleren Management, und ist Ausbilderin und Trainerin für Mitarbeiterschulungen.

17.10.2019 / von 09.00 - 17.00 Uhr

Was geht mit BIM? Modellbasierte Arbeitsweise in der Praxis

Referent: Dipl.-Ing. Nikolas Früh

Gebühr: 598 Euro / Kammermitglieder: 498 Euro / Die Veranstaltung wird von der AKBW als Fort-/Weiterbildung mit einem Umfang von 8 Stunden für Mitglieder und Architekten/Stadtplaner im Praktikum anerkannt.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat 2015 den „Stufenplan Digitales Planen und Bauen“ veröffentlicht. Darin ist festgelegt, dass ab 2020 alle öffentlichen Infrastrukturprojekte mit der BIM-Methode geplant und ausgeführt werden. EU-Länder wie Norwegen, Großbritannien und Niederlande verlangen bereits die Abwicklung von öffentlichen Bauprojekten mithilfe der modellbasierten Arbeitsweise. Das Scheitern komplexer Bauprojekte macht deutlich, dass Veränderung zwingend erforderlich ist.

Im ersten Teil des Seminars werden diese grundlegenden Fragen anhand von Beispielen aus der Praxis erläutert. Der zweite Teil des Seminars zeigt, wie disziplinübergreifend mit der Methode zusammengearbeitet wird. Dazu werden Aspekte, wie Planungskoordination am Modell, Terminplanverknüpfung (4D) und Mengenermittlung anhand eines Pilotprojekts von KUBUS360, der Ingenieurgesellschaft Hetzel und Elektroplan gezeigt.

Fragestellungen sind u. a.:
• Was bedeutet der Einsatz der Methode konkret?
• Welche Ziele können damit erreicht werden?
• Wie sehen solche Modelle eigentlich aus?
• Was bedeutet der Einsatz von modellbasierten Planungswerkzeugen für den Berufsalltag von Architekten, Ingenieuren und Fachplanern?

Zielgruppen
Das Seminar richtet sich an Projektleiter wie Planer auf operativer Ebene.

Inhalte des Seminars sind:
• Einblicke in die BIM-Methode anhand von realen Beispielen
• Ziele und Anwendungsfälle der Arbeitsweise

• Überblick über verwendete Werkzeuge

• Erläuterung des Einsatzes an einem Projekt (Beginn bis Entwurfsplanung) der Kubus360, Ingenieurgesellschaft Hetzel und Elektroplan

Dipl.-Ing. Nikolas Früh ist Gründer und Geschäftsführer von Frueh Engineering. Das Startup aus dem Stuttgarter Süden bietet Lösungen für die modellbasierte Planung und Ausführung von Bauprojekten an und forscht am Institut für Tragkonstruktionen und konstruktives Entwerfen (itke) der Universität Stuttgart.

Nikolas Früh war bei der Ed. Züblin AG als BIM-Manager für die Durchführung von internationalen Bauprojekten verantwortlich. Als Referent und Autor vermittelt er Theorie und praktische Anwendung von Building Information Modeling (BIM). Der von Frueh Engineering entwickelte und implementierte Laser-Scanning-Prozess für die Überprüfung der Schalungsbauteile für den zukünftigen Stuttgarter Hauptbahnhof wurde 2018 mit dem BIM-Award des BIM- Clusters Baden-Württemberg ausgezeichnet.

18.10.2019 / von 09.00 - 13.00 Uhr

Sanierung im Bestand und Brandschutz - (wie) geht das? Wie ist der Bestandsschutz einzuordnen, wann beginnt der Neubau?

Referent: Bernd Prümer

Gebühr: 198 Euro / Kammermitglieder: 159 Euro / Die Veranstaltung wird von der AKBW als Fort-/Weiterbildung mit einem Umfang von 4 Stunden für Mitglieder (nicht Architekten/Stadtplaner im Praktikum) anerkannt.

Instandhaltungsmaßnahmen dürfen von Zeit zu Zeit im Rahmen des Bestandsschutzes durchgeführt werden, um den vollen Nutzen und den Werterhalt des Gebäudes zu sichern. Dabei muss mindestens dieselbe Qualität des Brandschutzes wiederhergestellt werden. Nachbesserungen können verlangt werden, wenn Gefahr für Leib und Leben erkannt wird, zum Beispiel durch Mängel, die bei der ursprünglichen Abnahme übersehen wurden, oder nicht voraussehbar waren. Auch wenn sich zwischenzeitlich gesetzliche Anforderungen verschärfen, müssen Brandschutzmaßnahmen angepasst werden.

Dies wirft für Bauherrn und Planer zahlreiche Fragen auf: Wenn das bei der Instandhaltung schon so ist, dann sind Nutzungsänderung und Teilsanierung immer ein Neubau? Wozu dann Bestandschutz? Bauordnung und technische Baubestimmungen ändern sich ständig also muss ich immer umfangreich den Brandschutz berücksichtigen? Gibt es den nichts „Verfahrensfreies“ mehr? Fakt ist: Brandschutzmängel genießen keinen Bestandsschutz, Brandschutzmängel verjähren auch nicht, weil sie nicht erkannt wurden.

Das Seminar richtet sich an Architekten, Fachplaner, Installateure und Bauherren. Anhand von Beispielen werden Lösungen aufgezeigt – und wie vermeintlich „hoffnungslose“ Bestandsbauten gerettet werden konnten.

Ziele des Seminars:

  • Blick „hinter die Kulissen“ bekommen
  • „Sicherheit“ für die eigene Planung gewinnen
  • „Sicherheit“ für die eigene Ausführung von Brandschutzmaßnahmen mit Schwerpunkt auf Bestandsbauten erfahren
  • kollegialer Austausch und Diskussion

Bernd Prümer ist Inhaber der Firma Brandschutz.org für Beratung, Entwicklung, Brandursachenermittlung, Grundlagenforschung und Lehre. Das Unternehmen kann auf über 20 Jahre Brandversuchstätigkeit an Deutschen und Europäischen Materialprüfanstalten zurückgreifen.

Der Referent unterrichtet regelmäßig zum Thema „Vorbeugender Brandschutz“ für den Fachverband SHK Baden-Württemberg und ist Dozent der Handwerkskammer Heilbronn-Franken. Daneben ist er als Fachbuchautor tätig und war zehn Jahre im Prüfungsausschuss Gebäudeenergieberater engagiert.

24.10. + 25.10.2019 / je von 09.00 - 17.00 Uhr

Körpersprache - positiv und zielführend kommunizieren und präsentieren

Trainer: Jonathan Gottwald

Gebühr: 1.190 Euro / Kammermitglieder: 990 Euro / Die Veranstaltung wird von der AKBW als Fort-/Weiterbildung mit einem Umfang von 16 Stunden für Mitglieder und Architekten/Stadtplaner im Praktikum anerkannt.

„Man kann nicht nicht kommunizieren“, wie schon der berühmte Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick anmerkte. Tatsächlich spielt unsere nonverbale Kommunikation eine große Rolle für unsere persönliche Wirkung und die Untermauerung unserer Inhalte. Grundlegend für positive und zielführende Kommunikation, ist es, Körpersignale des Gegenübers zu erkennen und die eigene Körpersprache bewusst einzusetzen, um darauf zu reagieren und das Gesagte unterstreichen.

In diesem Seminar lernen die Teilnehmer, Körpersprache richtig zu deuten und darauf passend und zielführend zu reagieren. Zudem arbeiten Sie an der eigenen, persönlichen Körpersprache. Daneben erarbeiten sie hierfür einen stabilen Stand, Präsenz, eine lebendige Gestik, positive Mimik und einen angemessenen Blickkontakt. Ein weiterer Schwerpunkt des Seminars liegt im Transfer der erlernten Inhalte in Gesprächs- und Präsentationssituationen.

Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an Führungskräfte wie auch Projektleiter gleichermaßen.

Inhalte des Seminars:
• Körpersprache richtig deuten und auf Körpersignale der Gesprächspartner und Zuhörer adäquat reagieren
• Souverän und selbstsicher wirken durch eine aufrechte Körperhaltung und Präsenz
• Engagiert und aktiv wirken durch eine ansprechende Gestik
• Motivierend und sympathisch wirken durch eine positive, lebendige Mimik
• Den Kontakt zum Zuhörer / dem Publikum intensivieren durch guten Blickkontakt
• Transfer der nonverbalen Kommunikation in Gespräche und Präsentationen

In jedem Bereich bekommen die Teilnehmer einen kurzen theoretischen Input. Der Schwerpunkt des Seminars liegt jedoch auf praktischen Übungen und individuellen Alltagstipps.

Jonathan Gottwald ist seit acht Jahren Diplom-Sprecherzieher im FON Institut Stuttgart. Als Spezialist für Körpersprache und Stimme bereitet er Führungskräfte und Unternehmer auf kommunikative Herausforderungen, wie Reden, Präsentationen und wichtige Gespräche vor.  Hierbei ist es ihm sehr wichtig, auf die Bedürfnisse des einzelnen einzugehen und individuelle Anliegen zu berücksichtigen.

Jonathan Gottwald steht selbst regelmäßig bei Lesungen auf der Bühne und leitet in seiner Freizeit eine Jugendband. In seine Arbeit an der Körpersprache und Stimme fließen seine Leidenschaft für die Sprech- und Stimmkunst sowie seine langjährige Erfahrung in der Wirtschaft ein.