Willkommen zum Programm der 360Akademie!


 

Auch im fünften Jahr haben wir mit dem Programm 2019 für Sie wieder ein breites Spektrum an Inhalten rund um die ganzheitliche Entwicklung im Lebenszyklus der Immobilie zusammengestellt - konkret und anwendungsnah für Ihren Arbeitsalltag.

Der Jahreskalender gibt Ihnen mit allen Veranstaltungen einen Überblick. Ebenso finden Sie auch die Programmhefte der letzten Jahre zum Download (2018, 2017, 2016 und 2015).

Der inhaltliche Schwerpunkt liegt diesmal bewusst auf dem Themenbereich IMMOBILIEN + TECHNIK: Neben mehreren Seminaren mit Fokus auf rechtlichen Fragestellungen, bieten wir einen Praxis-Workshop über "BIM im Projekt" und ein Training zur "Leistungsphase 0". Im Sinne unseres ganzheitlichen Ansatzes runden Themen wie "Agile Methoden", "Neuro-Führen", "Körpersprache", "Dinge geregelt kriegen" oder "Entspanntes Sehen und Sitzen am Arbeitsplatz" das Programm ab.

Über das Jahr verteilt finden wie gehabt drei Netzwerkabende statt. Bei spannenden und aktuellen Themen können Sie hier jenseits des Tagesgeschäfts andere Blickwinkel kennenlernen und Ihren Horizont und Ihr Netzwerk mit neuen Anregungen und Kontakten erweitern.

Auch im Namen unseres interdisziplinären und inspirierten Referententeams freuen wir uns auf Ihre rege Teilnahme an unseren Veranstaltungen!

25.07. + 26.07.2019 / je von 09.00 - 17.00 Uhr

Entspanntes Sehen und Sitzen am Arbeitsplatz

Trainer: Dr. Georg Kwiatkowski

Gebühr: 1.190 Euro / Kammermitglieder: 990 Euro / Die Veranstaltung wird von der AKBW als Fort-/Weiterbildung mit einem Umfang von 16 Stunden für Mitglieder und Architekten/Stadtplaner im Praktikum anerkannt.

Bildschirmarbeit beansprucht nicht nur die Augen und die Sehfähigkeit – ständiges Sitzen, ob am Schreibtisch, in Besprechungen oder im Auto, ist ebenso eine Herausforderung für Rücken und Schultern.

Das Seminar vermittelt Methoden für entspanntes Sehen und durch Lösung von Verspannungen der Schultern und des Rückens auch für ein entspanntes Sitzen. Die angenehmen, unauffälligen Übungen sind leicht in den Arbeitsalltag zu integrieren. Schon im Seminar wird der Transfer in den (Arbeits-)Alltag erprobt, so dass sich stressarmes Arbeiten etablieren kann.

Das Seminar richtet sich an alle Beschäftigten, deren Tätigkeitsbereich viel Bildschirmarbeit und damit lange Phasen des Sitzens einschließt. Es will den Teilnehmern ganzheitliche Methoden des Seh- und Sitztrainings vermitteln.

Inhaltliche Schwerpunkte:
• Stärkung der Sehkraft
• nachhaltige Anbahnung entspannter Sehgewohnheiten
• Minderung der Abhängigkeit von Sehhilfen und Medikamenten (bei müden, trockenen Augen)
• Entwicklung einer locker aufgerichteten Sitzhaltung
• Lösung von Nacken- und Rückenverspannungen
• Lösung von Spannungskopfschmerz
• Erlernen von Sekundenpausen zur Regeneration der Konzentrationskraft

Methoden:

Trainer-Input, Sehtraining nach Bates und Nachfolgern, Feldenkrais-Methode.

Dr. Georg Kwiatkowski ist promovierter Chemiker, wandte sich 1990 jedoch hauptberuflich dem Bereich Gesundheit und Prävention zu – basierend auf der Feldenkrais-Methode. Ergänzend nutzt er seine vielfältigen Erfahrungen als Heilpraktiker. So arbeitet er ganzheitlich als Seh- und Stimmtrainer, sowie als Feldenkrais-Pädagoge.

Ergebnisse seiner Arbeitsweise sind Entspannung, Stressprävention und gesteigerte Leistungsfähigkeit. Außerdem verfeinert sich die Körperwahrnehmung seiner Klienten, was eine verstärkte Selbstreflektion zur Folge hat. So begleitet Dr. Kwiatkowski die Teilnehmer hin zu mehr Balance im Beruf und im Alltag. Die Begleitung erfolgt möglichst individuell, um einen wirkungsvollen Transfer des Gelernten in den (Arbeits-)Alltag zu erhalten.

MITTWOCH, 18.09.2019

10 typische Probleme bei der Abwicklung von Planerverträgen - Vermeidungsstrategien und Lösungswege

Referent: Thomas Ryll

Gebühr: 398 Euro / Kammermitglieder: 329 Euro / Die Veranstaltung wird von der AKBW als Fort-/Weiterbildung mit einem Umfang von 8 Stunden für Mitglieder (nicht Architekten/Stadtplaner im Praktikum) anerkannt.

Die Praxis zeigt: Bei der Abwicklung von Architekten- und Ingenieurverträgen treten immer wieder die gleichen Schwierigkeiten auf, die Projekte ins Wanken bringen. Dabei sind sie vielfach mit den richtigen rechtlichen Werkzeugen und einem entsprechenden juristischen Projektmanagement vermeidbar.
Gegenstand des Seminars sind die folgenden Problemkomplexe, welche sich in der Praxis als besonders relevant und konfliktträchtig erwiesen haben:

• Akquisephase vs. Vertragsschluss – wann die Grenze zur Vergütungspflicht überschritten wird
• Architektenvollmacht – vom Können und Dürfen
• Strittige Kostenermittlungen und Budgetüberschreitungen
• Terminsicherheit – ein hoffnungsloser Fall?
• Haftungsfallen bei der Planung und Überwachung
• Abnahme von Planungsleistungen – noch immer unterschätzt
• Mindestsatzhonorar – in Stein gemeißelt?
• Formelle Zwänge bei der Honorarabrechnung
• Vabanquespiel Kündigung
• Urheber- und Verwertungsrechte – und wie sie den Bauherrn handlungsunfähig machen können

Wie lässt sich die Entstehung von Problemen in diesen Bereichen vermeiden? Und wie lassen sich bereits entstandene Probleme rechtssicher lösen?

Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmern anhand von anschaulichen Beispielsfällen aus der Praxis und Rechtsprechung die nötigen rechtlichen Grundlagen zu vermitteln, um mit den Schwierigkeiten im Tagesgeschäft umgehen zu können.

Das Seminar richtet sich an Bauherren, Bauherrenvertreter, Planer und Architekten gleichermaßen.

Thomas Ryll ist Inhouse-Jurist bei a|sh sander.hofrichter architekten in Ludwigshafen, einem renommierten, mit neun Standorten bundesweit agierenden Architektur- und Generalplanungsbüro mit Schwerpunkt Krankenhaus- und Gesundheitsbau. Seine Tätigkeit umfasst neben der internen Rechtsberatung auch das Vertrags- und Nachtragsmanagement. Zuvor war Herr Ryll mehrere Jahre als Rechtsanwalt auf dem Gebiet des privaten Bau- und Architektenrechts in Stuttgart tätig (u.a. bei Menold Bezler) und Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW). Juristische Fachpublikationen runden sein Profil ab.

19.09.2019 / 09.00 - 17.00 Uhr

Agile Methoden - komplexe Prozesse strukturieren, Projektabweichungen meistern, Kommunikation un Transparenz im Team fördern

Trainerin: Simone Schüll

Gebühr: 598 Euro / Kammermitglieder: 498 Euro / Die Veranstaltung wird von der AKBW als Fort-/Weiterbildung mit einem Umfang von 8 Stunden für Mitglieder und Architekten/Stadtplaner im Praktikum anerkannt.

Unsere Projekte werden immer komplexer und schneller in der Abwicklung, Abweichungen vom Plan sind an der Tagesordnung. Agile Methoden geben Antworten auf diese Anforderungen. Die ganze Welt spricht von Scrum, Taskboards und Daily-Standup-Meetings. Was aber steckt eigentlich hinter diesen Begriffen? Was sind agile Methoden, wie funktionieren sie in der praktischen Anwendung, und welchen Nutzen bringen sie für Unternehmen, Teams und mich selbst?
In diesem Seminar gehen wir diesen Fragen praxisorientiert auf den Grund: Die Teilnehmer gewinnen einen Überblick über die bekanntesten agilen Methoden und deren praktische Anwendung. Als exemplarische Vertiefung werden sie „Scrum“ als eine agile Methode in Form einer Simulation erleben und erarbeiten erste Schritte, das Erlebte in ihren individuellen Arbeitsalltag zu integrieren.

Inhalte des Seminars:
• Agile Werte und Prinzipien als Basis für agiles Arbeiten
• Überblick zu den bekanntesten agilen Methoden: Scrum, Taskboard, Daily-Standup-Meeting, WIP-Limits, Planning Poker
• Anwendung agiler Methoden mit Scrum als Framework
• Prozessmanagement mit Kanban
• Selbst- und Zeitmanagement mit Taskboards
• Verbesserung der Kommunikation und Transparenz im Team mit agilen Methoden

Als zertifizierte Business-Trainerin und -Coach unterstützt Simone Schüll Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei der Implementierung und Durchführung von agilen Methoden im Projektmanagement. Daneben begleitet die gelernte Kauffrau für den Groß- und Einzelhandel Führungskräfte und Projektteams mit maßgeschneiderten und praxisnahen Trainings, Workshops und Coachings. Dabei sind der Trainerin erfahrungsorientiertes Lernen für die Anwendung in der Praxis wichtig.

Simone Schüll verfügt über langjährige Berufserfahrung im Verkauf und Vertrieb, sowie im HR-Recruiting, Finanz- und Rechnungswesen, sowie als Führungskraft im mittleren Management, und ist Ausbilderin und Trainerin für Mitarbeiterschulungen.

26.09. + 27.09.2019 / je von 09.00 - 17.00 Uhr

Neuro-Führung – Führen mit Herz und Verstand

Trainerin: Dipl.-Psych. Laura Schwan

Gebühr: 1.190 Euro / Kammermitglieder: 990 Euro / Die Veranstaltung wird von der AKBW als Fort-/Weiterbildung mit einem Umfang von 16 Stunden für Mitglieder (nicht Architekten/Stadtplaner im Praktikum) anerkannt.

Gute Führung braucht Gespür! Um genauer zu sein: eine Führung, die Gefühl und Verstand verbindet und nicht als Widerspruch versteht. Als Führungskraft sollten Sie die Bedürfnisse und Motive Ihrer Mitarbeiter kennen und mit Ihrem Verhalten ganz bewusst neben der Verstands- auch auf der Gefühlsebene mit ihnen kommunizieren. Neuro-Führung basiert auf Erkenntnissen der Neurowissenschaften und versteht das Gehirn als zentrale Instanz für unser Verhalten – rational und emotional. Neuro-Führen ist ein ganzheitlicher Führungsansatz mit dem Ziel erfolgreicher Unternehmen, in denen zufriedene und gesunde Menschen arbeiten. Die Ansprache der Motivationszentren im Gehirn, und ohne die Bedrohungszentren zu aktivieren, resultiert in höherer Leistung und besserer Gesundheit.

Dieses Seminar unterstützt Sie in Ihrem Führungsalltag durch Verstehen komplexer Vorgänge im Gehirn und wie Sie von den Erkenntnissen der modernen Hirnforschung praxisnah profitieren können. Es richtet sich an Führungskräfte und Projekt- und Teamleiter.

Ziele des Seminars:
Die Teilnehmenden…
• lernen neurologische Erkenntnisse über die Wahrnehmung und die Wirkung von Emotionen kennen
• erfahren die Wirkung der vier Grundbedürfnisse
• erfahren welcher Persönlichkeitstyp sie sind
• lernen die Persönlichkeitstypen ihrer Mitarbeiter*innen zu deuten
• lernen die stärksten Motivatoren kennen
• können ihre Mitarbeiter optimal individuell motivieren und belohnen

Inhalte:
• Beherrschen Gefühle unser Denken?
• Wie kann ich meine Umwelt reflektierter wahrnehmen?
• Das Menschenbild des „brain-directed man“
• Wie hängen Kognition, Emotion und Motivation zusammen?
• Was sind die Grundlagen für logisches Denken?
• Die Erfolgsprinzipien der Neuro-Führung
• Konkrete Anleitung zum „Neuro-Leader“
• Instrumente im Überblick

Als Diplom-Psychologin betreut Laura Schwan nationale und internationale Projekte als Trainer, Coach und Berater. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist die professionelle Begleitung von Führungskräften unterschiedlicher Hierarchiestufen durch maßgeschneiderte Trainings und individuelle Coachings. Ihre Themenschwerpunkte liegen in den Bereichen:

• Führungskräfteentwicklung (auch Führung von globalen virtuellen Teams)
• Führung durch Changeprozesse
• Teamcoachings (Teamentwicklungen, Moderationen, Schnittstellen-Workshops)
• Stress- & Selbstmanagement für Führungskräfte
• Assessment Center und Management Audits

17.10.2019 / von 09.00 - 17.00 Uhr

Was geht mit BIM? Modellbasierte Arbeitsweise in der Praxis

Referent: Dipl.-Ing. Nikolas Früh

Gebühr: 598 Euro / Kammermitglieder: 498 Euro / Die Veranstaltung wird von der AKBW als Fort-/Weiterbildung mit einem Umfang von 8 Stunden für Mitglieder und Architekten/Stadtplaner im Praktikum anerkannt.

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat 2015 den „Stufenplan Digitales Planen und Bauen“ veröffentlicht. Darin ist festgelegt, dass ab 2020 alle öffentlichen Infrastrukturprojekte mit der BIM-Methode geplant und ausgeführt werden. EU-Länder wie Norwegen, Großbritannien und Niederlande verlangen bereits die Abwicklung von öffentlichen Bauprojekten mithilfe der modellbasierten Arbeitsweise. Das Scheitern komplexer Bauprojekte macht deutlich, dass Veränderung zwingend erforderlich ist.

Im ersten Teil des Seminars werden diese grundlegenden Fragen anhand von Beispielen aus der Praxis erläutert. Der zweite Teil des Seminars zeigt, wie disziplinübergreifend mit der Methode zusammengearbeitet wird. Dazu werden Aspekte, wie Planungskoordination am Modell, Terminplanverknüpfung (4D) und Mengenermittlung anhand eines Pilotprojekts von KUBUS360, der Ingenieurgesellschaft Hetzel und Elektroplan gezeigt.

Fragestellungen sind u. a.:
• Was bedeutet der Einsatz der Methode konkret?
• Welche Ziele können damit erreicht werden?
• Wie sehen solche Modelle eigentlich aus?
• Was bedeutet der Einsatz von modellbasierten Planungswerkzeugen für den Berufsalltag von Architekten, Ingenieuren und Fachplanern?

Zielgruppen
Das Seminar richtet sich an Projektleiter wie Planer auf operativer Ebene.

Inhalte des Seminars sind:
• Einblicke in die BIM-Methode anhand von realen Beispielen
• Ziele und Anwendungsfälle der Arbeitsweise

• Überblick über verwendete Werkzeuge

• Erläuterung des Einsatzes an einem Projekt (Beginn bis Entwurfsplanung) der Kubus360, Ingenieurgesellschaft Hetzel und Elektroplan

Dipl.-Ing. Nikolas Früh ist Gründer und Geschäftsführer von Frueh Engineering. Das Startup aus dem Stuttgarter Süden bietet Lösungen für die modellbasierte Planung und Ausführung von Bauprojekten an und forscht am Institut für Tragkonstruktionen und konstruktives Entwerfen (itke) der Universität Stuttgart.

Nikolas Früh war bei der Ed. Züblin AG als BIM-Manager für die Durchführung von internationalen Bauprojekten verantwortlich. Als Referent und Autor vermittelt er Theorie und praktische Anwendung von Building Information Modeling (BIM). Der von Frueh Engineering entwickelte und implementierte Laser-Scanning-Prozess für die Überprüfung der Schalungsbauteile für den zukünftigen Stuttgarter Hauptbahnhof wurde 2018 mit dem BIM-Award des BIM- Clusters Baden-Württemberg ausgezeichnet.

18.10.2019 / von 09.00 - 13.00 Uhr

Sanierung im Bestand und Brandschutz - (wie) geht das? Wie ist der Bestandsschutz einzuordnen, wann beginnt der Neubau?

Referent: Bernd Prümer

Gebühr: 198 Euro / Kammermitglieder: 159 Euro / Die Veranstaltung wird von der AKBW als Fort-/Weiterbildung mit einem Umfang von 4 Stunden für Mitglieder (nicht Architekten/Stadtplaner im Praktikum) anerkannt.

Instandhaltungsmaßnahmen dürfen von Zeit zu Zeit im Rahmen des Bestandsschutzes durchgeführt werden, um den vollen Nutzen und den Werterhalt des Gebäudes zu sichern. Dabei muss mindestens dieselbe Qualität des Brandschutzes wiederhergestellt werden. Nachbesserungen können verlangt werden, wenn Gefahr für Leib und Leben erkannt wird, zum Beispiel durch Mängel, die bei der ursprünglichen Abnahme übersehen wurden, oder nicht voraussehbar waren. Auch wenn sich zwischenzeitlich gesetzliche Anforderungen verschärfen, müssen Brandschutzmaßnahmen angepasst werden.

Dies wirft für Bauherrn und Planer zahlreiche Fragen auf: Wenn das bei der Instandhaltung schon so ist, dann sind Nutzungsänderung und Teilsanierung immer ein Neubau? Wozu dann Bestandschutz? Bauordnung und technische Baubestimmungen ändern sich ständig also muss ich immer umfangreich den Brandschutz berücksichtigen? Gibt es den nichts „Verfahrensfreies“ mehr? Fakt ist: Brandschutzmängel genießen keinen Bestandsschutz, Brandschutzmängel verjähren auch nicht, weil sie nicht erkannt wurden.

Das Seminar richtet sich an Architekten, Fachplaner, Installateure und Bauherren. Anhand von Beispielen werden Lösungen aufgezeigt – und wie vermeintlich „hoffnungslose“ Bestandsbauten gerettet werden konnten.

Ziele des Seminars:

  • Blick „hinter die Kulissen“ bekommen
  • „Sicherheit“ für die eigene Planung gewinnen
  • „Sicherheit“ für die eigene Ausführung von Brandschutzmaßnahmen mit Schwerpunkt auf Bestandsbauten erfahren
  • kollegialer Austausch und Diskussion

Bernd Prümer ist Inhaber der Firma Brandschutz.org für Beratung, Entwicklung, Brandursachenermittlung, Grundlagenforschung und Lehre. Das Unternehmen kann auf über 20 Jahre Brandversuchstätigkeit an Deutschen und Europäischen Materialprüfanstalten zurückgreifen.

Der Referent unterrichtet regelmäßig zum Thema „Vorbeugender Brandschutz“ für den Fachverband SHK Baden-Württemberg und ist Dozent der Handwerkskammer Heilbronn-Franken. Daneben ist er als Fachbuchautor tätig und war zehn Jahre im Prüfungsausschuss Gebäudeenergieberater engagiert.

24.10. + 25.10.2019 / je von 09.00 - 17.00 Uhr

Körpersprache - positiv und zielführend kommunizieren und präsentieren

Trainer: Jonathan Gottwald

Gebühr: 1.190 Euro / Kammermitglieder: 990 Euro / Die Veranstaltung wird von der AKBW als Fort-/Weiterbildung mit einem Umfang von 16 Stunden für Mitglieder und Architekten/Stadtplaner im Praktikum anerkannt.

„Man kann nicht nicht kommunizieren“, wie schon der berühmte Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick anmerkte. Tatsächlich spielt unsere nonverbale Kommunikation eine große Rolle für unsere persönliche Wirkung und die Untermauerung unserer Inhalte. Grundlegend für positive und zielführende Kommunikation, ist es, Körpersignale des Gegenübers zu erkennen und die eigene Körpersprache bewusst einzusetzen, um darauf zu reagieren und das Gesagte unterstreichen.

In diesem Seminar lernen die Teilnehmer, Körpersprache richtig zu deuten und darauf passend und zielführend zu reagieren. Zudem arbeiten Sie an der eigenen, persönlichen Körpersprache. Daneben erarbeiten sie hierfür einen stabilen Stand, Präsenz, eine lebendige Gestik, positive Mimik und einen angemessenen Blickkontakt. Ein weiterer Schwerpunkt des Seminars liegt im Transfer der erlernten Inhalte in Gesprächs- und Präsentationssituationen.

Zielgruppe:
Das Seminar richtet sich an Führungskräfte wie auch Projektleiter gleichermaßen.

Inhalte des Seminars:
• Körpersprache richtig deuten und auf Körpersignale der Gesprächspartner und Zuhörer adäquat reagieren
• Souverän und selbstsicher wirken durch eine aufrechte Körperhaltung und Präsenz
• Engagiert und aktiv wirken durch eine ansprechende Gestik
• Motivierend und sympathisch wirken durch eine positive, lebendige Mimik
• Den Kontakt zum Zuhörer / dem Publikum intensivieren durch guten Blickkontakt
• Transfer der nonverbalen Kommunikation in Gespräche und Präsentationen

In jedem Bereich bekommen die Teilnehmer einen kurzen theoretischen Input. Der Schwerpunkt des Seminars liegt jedoch auf praktischen Übungen und individuellen Alltagstipps.

Jonathan Gottwald ist seit acht Jahren Diplom-Sprecherzieher im FON Institut Stuttgart. Als Spezialist für Körpersprache und Stimme bereitet er Führungskräfte und Unternehmer auf kommunikative Herausforderungen, wie Reden, Präsentationen und wichtige Gespräche vor.  Hierbei ist es ihm sehr wichtig, auf die Bedürfnisse des einzelnen einzugehen und individuelle Anliegen zu berücksichtigen.

Jonathan Gottwald steht selbst regelmäßig bei Lesungen auf der Bühne und leitet in seiner Freizeit eine Jugendband. In seine Arbeit an der Körpersprache und Stimme fließen seine Leidenschaft für die Sprech- und Stimmkunst sowie seine langjährige Erfahrung in der Wirtschaft ein.